Aktuelle Informationen zu Corona-Virus, grippalen Infekten und der "echten" Grippe

Auf dieser Seite finden Sie in den nächsten Wochen immer wieder  Hinweise zum Stand der Pandemie (in Bielefeld) und unsere Reaktionen in der Praxis. Sobald ich weiss, wie die Impfungen beginnen und wie sie dann weitergehen, werde ich Sie auf diesen Seiten informieren. 

Aktuell (in dieser Farbe):

- Impfmanagement der über 80 Jährigen in Bielefeld - siehe unten!

- Abstand der 2. Impfung 

- Transport der Impfung möglich

Aber zuerst einmal:

ich wünsche Ihnen ein gesundes Neues Jahr 2021 .

Ihr Dr. Picker-Huchzermeyer

 

Corona-Virus

Seit Ende 2019 ist ein neues Virus in der Welt, das Corona-Virus. 

Zuerst in China, dann aber in der ganzen Welt verbreitet sich das Virus schnell. Zwar verläuft die Virus-Erkankung für die meisten Menschen relativ mild, dennoch sind ungefähr 15% der Erkrankten auch schwerer erkrankt.  Besonders ältere Menschen und Menschen mit Herz- und Lungenerkrankungen sind wirklich gefährdet.

Folgende Symptome können auf eine Corona-Erkrankung hinweisen

  1. Kontakt zu einem Erkrankten
  2. Plötzlicher Krankheitsbeginn
  3. Hohes Fieber (mehr als 38,5° - unter der Achsel, mehr als 39,0° im Mund oder Ohr)
  4. Trockener Husten 
  5. Ausgeprägte Schlappheit
  6. Geruchs- und Geschmacksverlust
  7. Gefühlsstörungen auf der Haut (Überempfindlichkeit)

In unserer Praxis wurden bisher (Stand 5.1.2021) ca. 540 PCR-Teste durchgeführt, davon 25 Patientinnen und Patienten positiv auf das Corona-Virus (ca. 5%). 22 davon wurden nach dem 10.10.2020 positiv getestet, also in der sogenannten 2. Welle. Glücklicherweise mußte bisher nur eine von diesen Patienten stationär behandelt werden.

Wichtige Hinweise

Wenn Sie die oben genannten Symptome bei sich bemerken,

kommen Sie bitte nicht direkt in die Praxis,

sondern melden Sie sich bitte unter 0521 200 819 in unserer Praxis

(alternativ werktags von 07:00 - 20:00 Uhr über 0160- 16 79 96 89).

Außerhalb der Sprechzeiten wenden Sie sich bitte an das Gesundheitsamt Bielefeld (Tel. 0521 51 2000) oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117).

Aufgrund der aktuellen, arbeitsintensiven Zeit bitten wir Sie, Leistungen, die nicht dringend notwendig sind, erst im neuen Jahr anzufragen und wahrzunehmen.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Akut (17. Januar 2021  20:00 Uhr)

Jetzt haben die Impfungen begonnen ....

Am Montag,  den 21. Dezember wurde die europäische Zulassung für den Impfstoff der Firmen BionTech und Pfizer erteilt. Am 6.1. wird auch die Zulassung für den ähnlichen Impfstoff der amerikanischen Firma Moderna zugelassen.

 

NEU (6.01.21, 17:00):

Beide Impfstoffe müssen zweimal geimpft werden. Bislang ging mal davon aus, dass die zweite Impfung nach 3 Wochen erfolgen muss. Die jetzt bekannt gewordene Richtlinie der Europäischen Zulassungsstelle sagt aber, dass die zweite Impfung zwischen 3 bis 6 Wochen erfolgen muss. Die zweite Impfung ist wichtig, um die endgültige Wirkung zu gewährleisten. 

 

Das Bundesgesundheitsministerium hat nach den Vorschlägen der Ethikkommmission einen Ablauf der Impfungen festgelegt. 

Jetzt gibt es drei Stufen im zeitlichen Ablauf der Impfungen. (Fragen und Antworten dazu auf: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung.html#c19743)

Anspruchsberechtigt sind generell alle Menschen, die in Deutschland ihren Wohnsitz haben oder sich hier längerfristig oder regelmäßig aufhalten oder auch in bestimmten Gesundheits- oder Pflegeeinrichtungen arbeiten, aber nicht hier wohnen,

Höchste Priorität (erste Stufe) 

  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind (so haben wir die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Ubbedissen am 30.12.2020 erstmalig geimpft)
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen. (v.a. Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin. 

Hohe Priorität  (zweite Stufe) 

  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation
  • Enge Kontaktpersonen von solchen pflegebedürftigen Personen, die über 70 Jahre alt sind, an Trisomie 21 oder einer geistigen Behinderung (bzw. Demenz) leiden oder nach einer Organtransplantation ein hohes Infektionsrisiko haben."

  • Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind 

Erhöhte Priorität (dritte Stufe) 

  • Über 60-Jährige
  • Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, div. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma (s.u.)
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten
  • Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz
  • Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, im Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation
  • Erzieher und Lehrer
  • Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

und dann kommen alle anderen.... 

Wie läuft das Terminmanagement für die "Ü-80 Jährigen" ?

 

NEU:

Update der Stadt Bielefeld vom  05.01.2021

Impfzentrum: Terminvergabe für über 80-Jährige

Konkrete Informationen zur Terminvergabe für das Impfzentrum in der Ausstellungshalle der Stadthalle wird es voraussichtlich in zwei Wochen geben.

Über 80-Jährige Bielefelder*innen erhalten dann Post mit allen Einzelheiten zur Terminvergabe und zur Impfung. "Aktuell prüft die Stadt auch, wie wir denjenigen älteren Menschen einen einfachen Zugang zum Impfzentrum ermöglichen, die nicht den ÖPNV nutzen können oder keine Angehörigen haben, die sie zum Impfzentrum bringen können", erklärt Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger. Personen die zuhause gepflegt werden und aus gesundheitlichen Gründen völlig immobil sind, können derzeit noch nicht versorgt werden, da ein transportfähiger Impfstoff fehlt. "Aber die Zulassungsverfahren dafür sind zum Glück schon weit fortgeschritten”, so Nürnberger.

Am 16.1.2021 bestätigte die Firma BionTech, dass der Impfstoff doch vorsichtig (nicht ruckeln, nicht schütteln) bei 2 bis 8 Grad auch in schon impffertigem Zustand transportiert werden darf. 

So können wohl auch bettlägerige oder gehbehinderte Patienten geimpft werden. Wie das dann organisiert wird, muss man erst einmal abwarten - ich werde berichten!!

Wer impft? Und wo kommt das Personal her?

Die Impfaufklärung ist zwingend von Ärzten vorzunehmen. Die Impfung selbst kann auch an medizinisches Assistenzpersonal delegiert werden. Die Länder und Kommunen müssen sicherstellen, dass ausreichend Personal vorgehalten wird, um die Impfzentren zu betreiben. Dabei werden sie insbesondere von niedergelassenen Ärzten und medizinischem Personal aus Krankenhäusern vor Ort unterstützt. Aber auch Hilfsorganisationen, die Bundeswehr oder Logistikunternehmen können bei der Organisation und den Betrieb vor Ort helfen.

Welcher Nachweis muss für eine Impfung vorgelegt werden?

Als Nachweis für die Anspruchsberechtigung gelten laut Impfverordung:  der Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis. Für Bewohner von Pflege- und anderen Einrichtungen legen die Einrichtungen bzw. Unternehmen eine Bescheinigung vor. Menschen mit chronischen Erkrankungen erhalten ein ärztliches Zeugnis*. Kontaktpersonen benötigen eine entsprechende Bestätigung der betreuten Person.  Quelle: Bundesgesundheitsministerium - Fragen und Antworten

 

* Bislang ist noch nicht vollständig geklärt, wie ein solches ärztliches Zeugnis aussehen wird - und wie die Bewertung einezelner Krankheiten und Risikofaktoren hinsichtlich der Priorität des Impfens bewertet wird. Hier gibt es noch Diskussionsbedarf. 

In der Verordnung werden die folgenden Krankheiten für die Stufe 3 genannt: 

Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:

a) Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30),

b) Personen mit chronischer Nierenerkrankung,

c) Personen mit chronischer Lebererkrankung,

d) Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion,

e) Personen mit Diabetes mellitus,

f) Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertension,

g) Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen oder Apoplex,

h) Personen mit Krebserkrankungen,

i) Personen mit COPD oder Asthma bronchiale,

j) Personen mit Autoimmunerkrankungen oder rheumatischen Erkrankungen

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In Bielefeld wurde die Impfstation an der Stadthalle fertig gestellt. Diese Impfstatiion soll aber wohl erst Anfang Februar 2021 in Betrieb gehen. 

Ich selber bin überzeugt von dem neuen Impfprinzip. Die bisherigen Erfahrungen in den Tests und auch die Berichte von den bisher ca. 2 Milliionen in aller Welt durchgeführten Impfungen sind positiv.  Die Möglichkeit, das Abwehrsystem des Menschen gegen den Corona-Virus zu aktivieren, indem der Körper einen kleinen Baustein des Virus selber porduziert mittels eines durch die Impfung gegebenen Bauplans (mRNS), ist ein wirklicher Fortschritt. 

Die Impfung hat - wie alle anderen Impfungen auch - kurzzeitige Nebenwirkungen. Kopfschmerzen, Gliederschmerzen. Schmerzen an der Injektionsstelle am Oberarm können für einige Tage auftreten, gehen aber schnell wieder zurück. Vorsicht ist allerdings geboten bei Impflingen, die eine starke Allergie-Bereitschaft haben.

Auch ich kann dazu nur sagen: Ich werde mich impfen (lassen)!! 

 

Was ist mit der Verträglichkeit und wie wird der Impfstoff angewandt:

Über die Anwendungen des Impfstoffes in Groß-Britannien ist bislang eine hohe Verträglichkeit bekannt. Weltweit gibt es 3 starke allergische Reaktionen (bei ca. 5 Millionen Impfungen). Diese traten aber insbesondere bei Menschen auf, die eine sehr hohe Allergiebereitschaft haben - und diese Allergie ist sicher beherschbar.

Es gibt inzwischen einen deutschsprachigen Steckbrief des Impfstoffes: (https://www.kvwl.de/arzt/kv_dienste/info/berichte/dok/coronavirus/steckbrief_bnt162b2.pdf)

Die Antworten des RKI (Robert-Koch-Institut) auf häufige Fragen finden Sie auf: 

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

 

 

Und nun noch einige allgemeine Hinweise zur Pandemie : 

Allgemein

Alljährlich besteht die Gefahr, dass sich im Herbst-Winter Grippe-Erkankungen auf der Nordhalbkugel der Welt weiter verbreiten und so eine „Pandemie“ bewirken. Deshalb habe ich einige Hinweise zu allen grippeartigen und grippeähnlichen Erkrankungen zusammengestellt. Es gibt ca. 200 Arten von Viren, die zu einer „normalen“ Erkältungskrankheit führen. Die bisher gefährlichste Grippe ist die „asiatische Grippe“ (Influenza B), gegen die Sie erfolgreich geimpft werden können.

Maßnahmen zum Schutz vor Corona- oder auch Grippekrankheit

1. Hygiene: - Waschen Sie sich mehrmals täglich 20 bis 30 Sekunden mit Seife die Hände (vor der Zubereitung von Speisen, vor dem Essen, nach dem WC, nach eventueller Begegnung mit Grippekranken, nach Besuch von Verkehrsmitteln und Veranstaltungen mit mehreren Menschen) -Trocknen Sie die Hände mit Papierhandtüchern - Fassen Sie sich nicht an die „eigene Nase“, auch nicht an die Lippen oder die Augen - Halten Sie Abstand von 2 m zu Grippekranken. Geben Sie besser nicht die Hand , nicht umarmen und küssen. - Säubern Sie regelmässig Bad und Toilette – es muss nicht mit Sagrotan sein -

2. Mund-Nasen-Schutz tragen - der Mund-Nasen-Schutz schützt erst einmal Ihre Mitmenschen, aber wenn auch diese die "Maske" tragen, sind sie ebenfalls geschützt. Dieser Schutz ist besonders wichtig, wenn Sie unter mehreren Menschen sind und damit auch einem Aerosol ausgestezt sind. 

3. Ernährung: Viel Obst und Gemüse (5x täglich), Vollkornbrot, Milchprodukte und ungesättigte Fette, Möglichst nur „weißes“ Fleisch und Ballaststoffe halten Ihr Immunsystem fit. Häufig kleine Mahlzeiten. Viel Trinken (mindestens 2 l/Tag) – Mineralwasser, Schwarz- und Kräutertees, möglichst wenig Alkohol, keine stark gesüßten Limonaden

4. Verhalten: - viel Bewegung (mind. jeden 2. Tag 20-30 min. Gehen, Laufen, Schwimmen an frischer Luft) - Kneippsche Anwendungen (z.B. Wechselduschen, aufsteigende Fußbäder) - ausreichend Schlaf 4. Naturheilmittel: - Schutz können sogenannte Abwehrmittel bieten: Umckaloabo, Eleutherococcus und Echinacin. Es scheint auch sinnvoll, in den Monaten mit „r“ täglich eine Messerspitze Vitamin C einzunehmen. Zink (z.B. Curazink) kann das Abwehrsystem ebenfalls stärken. Aus eigener Erfahrung ist Spenglersan Kolloid G ein Naturmittel, das einen vor einer Ansteckung bewahren kann. Es wird dreimal täglich in die Ellenbeuge gesprüht (Kosten ca. 8,00 Euro).

In diesem Jahr empfehle ich Ihnen auch den Versuch mit Cholostrum-Tabletten (Biestmilch). Hierdurch sollen die unangenehmen Symptome der grippalen Erkrankungen deutlich verkürzt werden. 

5. Langzeit-Medikamente einnehmen: Sind Sie chronisch krank, sollten Sie genau auf die Einnahme der Ihnen verordneten Medikamente achten. Das gilt vor allem bei Diabetes, Bluthochdruck, Asthma und Herz-Kreislauferkrankungen. Regelmässige Zucker – und Blutdruckkontrollen sind wichtig, so dass Sie die Grippezeiten gut überstehen.

6. Impfungen: - Grippeimpfung: jährlich für alle über 60 Jahre, für Schulkinder, für chronisch Kranke und für Mitarbeiter im Gesundheitswesen gibt es jetzt die Grippeimpfung für die Saison 2020/2021. In diesem Jahr sind vier Grippeerreger in dem Impfstoff integriert.

- Impfung gegen Lungenentzündung (Pneumokokken, Bakt. Hämophilus) alle 7 Jahre für Menschen über 60 Jahren und chronisch Kranke – auch als wichtige Vorbeugung gegen die Komplikationen der "asiatischen" Grippe“ und auch für Komplikationen nach einer Corona-Infektion

„Banale“ Erkältung und grippaler Infekt

Die häufigsten Erkältungen sind banal und bringen keine langdauernde Erkrankung mit sich. Symptome: langsamer Beginn (über 1-3 Tage) mit Halsschmerzen, Schnupfen, Schluckbeschwerden und nur mildem Fieber. Besserung nach 4-7 Tagen. Maßnahmen: Schalten Sie einen Gang zurück. Nicht unbedingt muss man bei einer Erkältung zuhause bleiben, jedoch sollte man auf ausreichend Schlaf achten und Stress meiden. Viel Trinken! (aber keinen Alkohol - auch keinen Tee mit Rum)  Die meisten Symptome sind mit Naturmitteln, Tee und Lutschbonbons sowie salzhaltigem Nasenspray und Inhalationen zu mildern. Gleich zu Beginn der Erkältung kann Gurgeln mit Salzwasser oder eine Nasendusche helfen. Der Schmerz der trockenen Schleimhäute im Rachen und Hals kann mittel Gelo-Revoice (Hyoluronsäure, die sich auf die Schleimhäute legt) gemildert werden. Nachts reibt man die Brust mit Menthol (Wick-Vaporub, Pinimenthol o.ä.) ein. Medikamente, die ätherische Öle beinhalten (Exeu, Gelomyrtol forte, Soledum forte o.ä.), mildern Husten, Nasennebenhöhlenbeschwerden und Schluckbeschwerden.

Sind Sie erkrankt, - denken Sie bitte an die allgemeinen Hygienemaßnahmen (siehe oben) - so husten Sie bitte nicht in die Hand sondern in den Ärmel - halten Sie Abstand zu Gesunden und vor allem zu chronisch Kranken - nutzen Sie Papier-Taschentücher nur einmal

Übrigens: Ein grippaler Infekt wird nicht durch Bakterien sondern durch Viren ausgelöst. Daher ist nur bei einer sogenannten "Super-"Infektion durch Bakterien die Gabe von Antibiotika (Penicillin oder ähnliches) sinnvoll! Sind keine Bakterien im Spiel, kann die Einnahme der Antibiotika eher schaden als nutzen.

Und noch eines: statistisch gesehen dauert ein guter Reizhusten (ob mit oder ohne Auswurf) im Durchschnitt ca. 14 Tage - also Geduld, sie werden wieder gesund.