Grippeimpfung

Jetzt gegen Grippe impfen lassen!

Aktuelle Informationen zu Erkältungen, grippalen Infekten un der "echten" Grippe 

Allgemein

Alljährlich besteht die Gefahr, dass sich im Herbst-Winter Grippe-Erkankungen auf der Nordhalbkugel der Welt weiter verbreiten und so eine „Pandemie“ bewirken. Deshalb habe ich einige Hinweise zu allen grippeartigen und grippeähnlichen Erkrankungen zusammengestellt. Es gibt ca. 200 Arten von Viren, die zu einer „normalen“ Erkältungskrankheit führen. Die bisher gefährlichste Grippe ist die „asiatische Grippe“ (Influenza B), gegen die Sie erfolgreich geimpft werden können.

Maßnahmen zum Schutz gegen eine Grippekrankheit

1. Hygiene: - Waschen Sie sich mehrmals täglich 20 bis 30 Sekunden mit Seife die Hände (vor der Zubereitung von Speisen, vor dem Essen, nach dem WC, nach eventueller Begegnung mit Grippekranken, nach Besuch von Verkehrsmitteln und Veranstaltungen mit mehreren Menschen) -Trocknen Sie die Hände mit Papierhandtüchern - Fassen Sie sich nicht an die „eigene Nase“, auch nicht an die Lippen oder die Augen - Halten Sie Abstand von 2 m zu Grippekranken. Geben Sie besser nicht die Hand , nicht umarmen und küssen. - Säubern Sie regelmässig Bad und Toilette – es muss nicht mit Sagrotan sein -

2. Ernährung: Viel Obst und Gemüse (5x täglich), Vollkornbrot, Milchprodukte und ungesättigte Fette, Möglichst nur „weißes“ Fleisch und Ballaststoffe halten Ihr Immunsystem fit. Häufig kleine Mahlzeiten. Viel Trinken (mindestens 2 l/Tag) – Mineralwasser, Schwarz- und Kräutertees, möglichst wenig Alkohol, keine stark gesüßten Limonaden

3. Verhalten: - viel Bewegung (mind. jeden 2. Tag 20-30 min. Gehen, Laufen, Schwimmen an frischer Luft) - Kneippsche Anwendungen (z.B. Wechselduschen, aufsteigende Fußbäder) - ausreichend Schlaf 4. Naturheilmittel: - Schutz können sogenannte Abwehrmittel bieten: Umckaloabo, Eleutherococcus und Echinacin. Es scheint auch sinnvoll, in den Monaten mit „r“ täglich eine Messerspitze Vitamin C einzunehmen. Zink (z.B. Curazink) kann das Abwehrsystem ebenfalls stärken. Aus eigener Erfahrung ist Spenglersan Kolloid G ein Naturmittel, das einen vor einer Ansteckung bewahren kann. Es wird dreimal täglich in die Ellenbeuge gesprüht (Kosten ca. 8,00 Euro).

In diesem Jahr empfehle ich Ihnen auch den Versuch mit Cholostrum-Tabletten (Biestmilch). Hierdurch sollen die unangenehmen Symptome der grippalen Erkrankungen deutlich verkürzt werden. 

5. Langzeit-Medikamente einnehmen: Sind Sie chronisch krank, sollten Sie genau auf die Einnahme der Ihnen verordneten Medikamente achten. Das gilt vor allem bei Diabetes, Bluthochdruck, Asthma und Herz-Kreislauferkrankungen. Regelmässige Zucker – und Blutdruckkontrollen sind wichtig, so dass Sie die Grippezeiten gut überstehen.

6. Impfungen: - Grippeimpfung: jährlich für alle über 60 Jahre, für Schulkinder, für chronisch Kranke und für Mitarbeiter im Gesundheitswesen gibt es jetzt die Grippeimpfung für die Saison 2017/18. In diesem Jahr sind drei bzw. vier Grippeerreger in dem Impfstoff integriert.

- Impfung gegen Lungenentzündung (Pneumokokken, Bakt. Hämophilus) alle 5 Jahre für Menschen über 60 Jahren und chronisch Kranke – auch als wichtige Vorbeugung gegen die Komplikationen der "asiatischen" Grippe“.

„Banale“ Erkältung und grippaler Infekt Die häufigsten Erkältungen sind banal und bringen keine langdauernde Erkrankung mit sich. Symptome: langsamer Beginn (über 1-3 Tage) mit Halsschmerzen, Schnupfen, Schluckbeschwerden und nur mildem Fieber. Besserung nach 4-7 Tagen. Maßnahmen: Schalten Sie einen Gang zurück. Nicht unbedingt muss man bei einer Erkältung zuhause bleiben, jedoch sollte man auf ausreichend Schlaf achten und Stress meiden. Viel Trinken! (aber keinen Alkohol - auch keinen Tee mit Rum)  Die meisten Symptome sind mit Naturmitteln, Tee und Lutschbonbons sowie salzhaltigem Nasenspray und Inhalationen zu mildern. Gleich zu Beginn der Erkältung kann Gurgeln mit Salzwasser oder eine Nasendusche helfen. Der Schmerz der trockenen Schleimhäute im Rachen und Hals kann mittel Gelo-Revoice (Hyoluronsäure, die sich auf die Schleimhäute legt) gemildert werden. Nachts reibt man die Brust mit Menthol (Wick-Vaporub, Pinimenthol o.ä.) ein. Medikamente, die ätherische Öle beinhalten (Exeu, Gelomyrtol forte, Soledum forte o.ä.), mildern Husten, Nasennebenhöhlenbeschwerden und Schluckbeschwerden.

Sind Sie erkrankt, - denken Sie bitte an die allgemeinen Hygienemaßnahmen (siehe oben) - so husten Sie bitte nicht in die Hand sondern in den Ärmel - halten Sie Abstand zu Gesunden und vor allem zu chronisch Kranken - nutzen Sie Papier-Taschentücher nur einmal

Übrigens: Ein grippaler Infekt wird nicht durch Bakterien sondern durch Viren ausgelöst. Daher ist nur bei einer sogenannten "Super-"Infektion durch Bakterien die Gabe von Antibiotika (Penicillin oder ähnliches) sinnvoll! Sind keine Bakterien im Spiel, kann die Einnahme der Antibiotika eher schaden als nutzen.

Und noch eines: statistisch gesehen dauert ein guter Reizhusten (ob mit oder ohne Auswurf) im Durchschnitt ca. 14 Tage - also Geduld, sie werden wieder gesund. 

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